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Mehr Beteiligung am Embedded Kernel-Entwicklungsprozess erwünscht

Die ersten offiziellen "Embedded Maintainer" haben, nachdem nun eine Embedded Linux-Mailingliste existiert, die Gerätehersteller dazu aufgefordert, sich stärker am Kernel-Entwicklungsprozess zu beteiligen. Paul Grotmaker und David Woodhouse haben dies unter anderem in einem Interview bei Linux Weekly News gefordert.

Die beiden Embedded Maintainer haben ihre Arbeit im vergangenen Monat aufgenommen. Einer der ersten Handlungen war die Einführung einer Mailingliste speziell für Embedded Linux-Belange. Die Liste, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist eine weitergehende, um die Embedded-Interessen in der Kernel-Entwicklung zu berücksichtigen. Mit mittlerweile über 440 Mitgliedern gehört sie zu den größeren Mailinglisten auf kernel.org. Die Mailingliste soll in erster Linie ein Forum für Embedded-Entwickler darstellen, über das sie den Kernel Entwicklungsprozess besser kennen lernen können.

Neben der Mailingliste sollen in Zukunft verstärkte Tests von alternativen Architekturen neben x86 stattfinden. Weiterhin sollen neue Features, die von der Embedded Community gefordert werden, dem Kernel hinzugefügt werden. Des Weiteren ist es nach Maintainerangaben wichtig, Kernel-Änderungen, die Embedded-Belange negativ beeinflussen, zu vermeiden und ein besseres Flash Filesystem als JFFS2 wie zum Beispiel LogFS oder UBIFS einzuführen.

Wer Interesse an der Mailingliste hat, kann sich mittlerweile, über Archive, vorab ein Bild von dieser machen. Das gesamte Interview kann auf der Linux Weekly News Webseite (http://lwn.net/Articles/284241/) gefunden werden.

Archive der Mailingliste:
- http://www.mail-archive.com/Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!/
- http://marc.info/?l=linux-embedded

weitere Informationen:
- http://www.embedded-linux.de/modules/news/article.php?storyid=6085