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Erste Eindrücke von mbeddr C

Seit dem 10. Dezember 2011 können Entwickler von Embedded-Software einen ersten Eindruck von mbeddr C bekommen. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Language Workbenches for Embedded Systems“ (LWES) beabsichtigt die Software-Entwicklung eingebetteter Systeme durch mbeddr C einfacher zu gestalten. Dabei handelt es sich um eine modulare Variante der Programmiersprache C.


mbeddr C ist unter der Eclipse Public License 1.0 veröffentlicht und basiert auf dem Meta Programming System (MPS) von JetBrains. Durch domänenspezifische Spracherweiterungen für C sollen Herausforderungen bei der Entwicklung eingebetteter Systeme gemeistert werden. Im mbeddr C Extension Guide werden diese in sechs Kategorien unterteilt: Abstraktion ohne Laufzeitkosten, statische Tests und Verifikation, Nachteile von C, Aufnahme von Meta-Daten, Integration von Tools und Support von Produktfamilien.

 

In einem FAQ werden interessante Fragen zu mbeddr C beantwortet. So wird zum Beispiel erwähnt, dass eine Unterstützung von C++ bisher nicht beabsichtigt wird. Auch ein eigener Compiler ist nicht Teil des Projekts. Vielmehr wird auf MPS zurückgegriffen, das hohe Abstraktionen progressiv zu niedrigen reduziert, was am Ende schließlich zu ANSI C Code führt, der von jedem C-Compiler bearbeitet werden kann. Weiterhin wird an einer Möglichkeit zum Debuggen gearbeitet. In Zukunft könnte sogar eine Integration in Eclipse möglich sein. Wie schon erwähnt wird zwar auf MPS gesetzt, doch plant JetBrains als Teil seiner Roadmap offenbar eine Eclipse-kompatible Version von MPS.

 

Bisher sind der Core-Code von mbeddr C, eine Dokumentation und Beispielcode verfügbar. Die eigentlichen Erweiterungen für C sind für 2012 angekündigt.

 

Details und weitere Informationen können auf mbeddr.com oder direkt im mbeddr C Extension Guide gefunden werden. Wie schon erwähnt spricht auch das FAQ interessante Punkte an.