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Linux Foundation Kernel Development Report

Der letzte Linux Kernel Development Report zeigt auf, dass die Entwickler von Software für Smartphones oder andere mobile Geräte einen immer größer werdenden Anteil der Kernel Beiträge liefern. Auch wenn Red Hat, Novell und IBM weiterhin den Löwenanteil der Linux Kernel Entwicklung einnehmen, kommen mit der Zeit immer mehr Beiträge von Firmen wie Nokis und Samsung.


 

Der Report der Linux Foundation berichtet jährlich über den aktuellen Status der Linux Kernel Entwicklung. Seit der letzten Ausgabe des Reports im August 2009 sind 1,5 Millionen Zeilen Code hinzugekommen. Es wurden pro Tag 9058 Zeilen hinzugefügt, 4495 gelöscht und 1978 verändert. Autoren des Reports sind Amanda McPherson (Linux Foundation), Greg Kroah-Hartman (Novell) und Jonathan Corbet (LWN.net).

 

Nicht nur Unternehmen die direkt mobile Geräte verkaufen beteiligen sich immer mehr an der Kernel Entwicklung, sondern auch deren Zulieferer, wie beispielsweise Texas Instruments oder Renesas. Weitere Unternehmen der Top-Entwickler sind Intel, Oracle, SGI und Fujitsu. Google findet sich am Ende der Top 20 Liste.

 

Linux ist schon längst zu einem zentralen System für die Branche der mobilen Geräte geworden. Dazu beigetragen haben große Projekte wie das Android Betriebssystem von Google oder MeeGo von Intel und Nokia. Alle großen Smartphone-Hersteller, ausgenommen Nokia und Apple, haben mindestens ein Android Gerät in ihrer Produktpalette.

 

Im Durchschnitt wird alle 8 bis 12 Wochen ein neuer Kernel veröffentlicht. Der genaue Durchschnitt für ein neues Release liegt bei 81 Tagen. Mehr als 6100 Entwickler von 600 verschiedenen Unternehmen haben seit 2005 dem Kernel Code beigesteuert. Laut Report sind über 70 Prozent der Beiträge von bezahlten Entwicklern getätigt worden.

 

Der gesamte Report kann an dieser Stelle als PDF eingesehen werden.