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Innovation im Stromnetz

DigitalSTROM will den Umgang mit Energie revolutionieren. Dazu sollen alle Geräte in Zukunft mit kleinen Chips ausgestattet werden, welche die Kommunikation miteinander über das bestehende Stromnetz ermöglichen. Ziel ist dabei ein Zusammenwirken aller Verbraucher im Haushalt und eine größere Energietransparenz für den Kunden. Embedded Linux-Systeme sollen dabei ebenfalls eine zentrale Rolle spielen.

Die Non Profit-Organisation, welche 2007 an der ETH Zürich gegründet wurde, hat es sich zum Ziel gesetz, die von dem Chipdesigner Wilfried Beck und der Architekten Ludger Hovestadt erfundene Technologie zum weltweiten Standard zu machen. Dabei soll die technologische Weiterentwicklung, die Zertifizierung der Produkte, die Definition der Standards für Hard- und Software sowie Nutzerinteraktion der digitalSTROM Organisation obliegen. Allen interessierten Unternehmen, Verbänden, Forschungseinrichtungen und Privatpersonen steht die Mitgliedschaft in der Organisation allerdings offen.

Die Steuerzentrale des Systems stellt der sogenannte dSS (digitalSTROM-Server) dar. Er nimmt Ereignisse wie Betätigung von Schaltern oder Bewegungsmeldern entgegen und verarbeitet diese. Der dSS soll seinen Platz im Sicherungskasten haben und auf Embedded Linux laufen. Über Powerline-Kommunikation kann dieser sich dann mit sämtlichen Geräten verbinden. Der Code des Servers ist in C++ verfasst und unterliegt sowohl der GPL3 wie auch einer kommerziellen Lizenz. Anlässlich des Linux-Tags 2009 wurde bereits eine Vorabversion veröffentlicht.

 

Weitere Informationen auf DigitalSTROM.org.