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Yocto Project kündigt Konformitätsverfahren an

Das Yocto-Projekt hat am 30. August 2012 ein neues Konformitätsverfahren angekündigt, das Richtlinien zur Verwendung der Marke „Yocto Project“ festlegt. Mit dem so genannten „Yocto Project Compliance Program“ soll sichergestellt werden, dass als konform bestätigte Projekte den Zielen des Yocto-Projekts entsprechen.

 

Das Konformitätsverfahren regelt die Rechte zur Nutzung des Projektnamens, des Logos und des Markenzeichens in Verbindung mit kommerziellen Produkten, Marketing und Ankündigungen. Zu den Zielen des Verfahrens zählen die folgenden Punkte:

  • Gemeinschaftliche Entwicklung von Werkzeugen, Standards und Praktiken, um ein einheitlicheres Vorgehen im Embedded-Bereich zu fördern.

  • Die Werkzeuge, Standards und Praktiken sollen strukturell voneinander unabhängig sein.

Zudem vereinfachen und beschleunigen die Richtlinien Entwicklungsprozesse im Bereich Embedded-Linux, so Jim Zemlin, Direktor der Linux Foundation.

 

Um die Konformität gemäß der Richtlinien zu erhalten, können sich Unternehmen mit ihren Projekten bewerben. Zu den Bewilligungskriterien zählen neben anderen:

  • Hardware-Unterstützung, Konfigurationspolice und Metadaten sind in zwei Ebenen separiert und hängen nicht voneinander ab

  • sichtbare Beiträge zu OpenEmbedded und Komponenten des Yocto-Projekts

  • Open Source, gemeinnütziges Projekt oder Mitglied des Yocto-Projekt

  • Alle Patches zu BitBake und OpenEmbedded-Core sind der Open-Source-Gemeinschaft zugänglich gemacht

  • Alle Ebenen beinhalten eine Readme-Datei

 

Wie die Linux Foundation berichtet, gehören Enea, Mentor Graphics und Wind River zu den ersten Unternehmen, die den Status „Yocto Project compliant“ erhalten haben. Weitere frühe Teilnehmer am Konformitätsverfahren sind Huawei, Intel, MontaVista Software, OpenEmbedded, OpenSDR, Sakoman und Texas Instruments.

 

Weitere Informationen können der Ankündigung der Linux Foundation oder direkt den Richtlinen des Konformitätsverfahrens entnommen werden.