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Rechtsstreit zwischen SCO und Linux beendet

Die nun mittlerweile seit 7 Jahren andauernde Auseinandersetzung zwischen SCO und Linux scheint endlich ein Ende zu finden. Vor Gericht hat die SCO Group eine Niederlage erlitten. Diese könnte nun das Ende der Rechtsstreitigkeiten bedeuten.


Bei den Klagen der SCO Group geht es vornehmlich um Copyright-Rechte die der Softwareanbieter an Unix hält. Das Unternehmen behauptet, dass einige Codes bzw. Konzepte von SCO Unix kopiert worden seien. Der vorsitzende Richter, Jack Stewart, verwarf eine weitere Eingabe der SCO Group die forderte einen neuen Prozess aufzulegen. Damit erklärte er auch gleichzeitig die Entscheidung der Jury, dass das Copyright an Unix bei dem Unternehmen Novell lege, für angemessen. Damit schließt das Gericht den Fall ab.


Die SCO Group befindet sich im Konkurs und ob sie einen Einspruch in dieser Rechtsstreitigkeit einlegen werden ist bis jetzt noch ungewiss. Von der Entscheidung sind einige andere Verfahren direkt oder indirekt betroffen. SCO hatte sowohl gegen Novell, als auch gegen Red Hat und IBM geklagt und Lizenzzahlungen für den verwendeten angeblich kopierten Code im Linux Kernel verlangt.


Das Geschäftsgebaren und die rechtlichen Schritte von SCO hatten zuerst die kommerzielle Linux-Welt erschrocken, bis sich aber herausstellte, dass die Vorwürfe von SCO schwer zu beweisen sind und es genügend Gründe gibt anzunehmen, dass kein Code geklaut wurde. Ob SCO nun davon absehen wird weiter gegen Linux vorzugehen ist zu diesem Zeitpunkt noch fraglich. Weiterhin ist es ebenfalls fraglich ob andere Unternehmen die versuchen Linux juristisch anzugehen von diesem Urteil abgeschreckt werden.


Weitere Informationen können auf Wikipedia oder Groklaw eingesehen werden.