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Gültigkeit der General Public Lisense bestätigt

Laut der GPL ist es notwendig, Geräten, die mit Linux laufen sowohl die GPL, als auch die Quelltexte bei zulegen.

Dieser Umstand wurde kürzlich von einem Gericht bestätigt.


Das Landgericht Frankfurt hat in einem Prozess zwischen dem Betreiber der Initiative gpl-violations.org und der Firma D-Link zu Gunsten der Gültigkeit der GPL entschieden.
Firma D-Link hatte ein Linux betriebenes Gerät in Deutschland vertrieben, ohne die General Public Lisense und die Quelltexte mit zu liefern. Das Unternehmen weigerte sich die gesetzliche Notwendigkeit dazu anzuerkennen und die bereits belieferten Kunden mit den nötigen Informationen zu versorgen.
Das Landgericht bestätigte die Rechtmäßigkeit der Forderungen von Seiten des Kunden mit Verweis auf Paragraph 4 der Lizenz. Dieser Paragraph besagt ausdrücklich, dass eine Verbreitung von GPL lizenzierter Software nicht gestattet ist, wenn die Bedingung des Urheberrechts nicht gewahrt ist.
Im Falle D-Link gegen dessen Kunden liegt eine Enteignung der Urheber vor, da lediglich die aus der GPL resultierenden Rechte aber nicht die folgenden Pflichten respektiert wurden.
Dieses Verfahren gilt als erstes Hauptsacheverfahren zum Thema GPL in Deutschland und hat maßgeblich dazu beigetragen die Rechtmäßigkeit und Gültigkeit der GPL weiter auszubauen.
Weitere Details zur Urteilsbegründung finden sie unter http://www.jbb.de/html/?page=news&id=48

 

09.10.2006 13:41 (jw)