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FSF-Award an Harald Welte und Groklaw verliehen

Die Free Software Foundation (FSF) hat Harald Welte und das Groklaw-Projekt mit dem FSF-Award 2007 ausgezeichnet. Dabei ging der Advancement-Award an Harald Welte und das Groklaw Projekt bekam den Social-Benefit-Award.

Harald Welte hat seine Auszeichnung für seine Beiträge zum Linux-Kernel (Vor allem netfilter und iptables), zu dem OpenMoko-Projekt und für die Gründung von gpl-violations.org erhalten. Mit letzterem hat er sich schon mehrfach für die Durchsetzung der GPL eingesetzt.

Das Projekt Groklaw erhält die Social-Benefit-Auszeichnung dafür, dass es mittlerweile eine sehr wichtige und gute Quelle in Bezug auf technische und rechtliche Themen für Entwickler, Anwälte, Rechtsprofessoren und Historiker darstellt.

Die Jury bestand aus Mitgliedern der FSF und Preisträgern der vergangenen Jahre. (Peter H. Salus (Chair), Raj Mathur, Hong Feng, Lawrence Lessig, Andrew Tridgell, Jonas Oberg, Verner Vinge, Richard Stallman, Suresh Ramasubramanian, Alan Cox, and Fernanda G. Weiden)

Die Preisträger der vergangenen Jahre waren Ted Ts'o, Linux-Kernelentwickler und ehemaliger Projektleiter von Kerberos (2006), Andrew Tridgell, Initiator der Samba-Software (2005), Theo de Raadt, Projektleiter von OpenBSD (2004), Alan Cox, Linux-Kernelentwickler (2003), Lawrence Lessig, Initiator der Creative Commons-Lizenz (2002), Guido van Rossum, Entwickler von Python (2001), Brian Paul, Autor der OpenGL-Bibliothek Mesa (2000), Miguel de Icaza, GNOME und Mono Initiator (1999) und Larry Wall, Autor von Perl (1998).

Die FSF (Stiftung für freie Software) wurde im Jahre 1985 von Richard Stallman mit dem Zweck gegründet, die Rechte auf Benutzung, Studium, Kopie, Modifikation und Verteilung von Software zu verbreiten und damit freie Software zu fördern.

weitere Informationen:
http://www.fsf.org/