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Mentor Graphics aktualisiert Sourcery CodeBench und Sourcery Analyzer

Mentor Graphics hat am 30. Oktober 2012 die nächste Generation seiner Produktreihe „Mentor Embedded Sourcery CodeBench and Sourcery Analyzer“ vorgestellt. Mit der Kombination aus der Sourcery CodeBench und dem Sourcery Analyzer sei nun ein vollständiges Set an Entwicklungstools geboten. Durch automatisierte Performanz-Analysen und effizientes Multiprozess-Debugging soll die Produktivität bei der Entwicklung gesteigert werden können.

 

Die Sourcery CodeBench ist eine vollständige Entwicklungsumgebung für C/C++-basierte eingebettete Linux-Entwicklungen auf ARM, Coldfire, MIPS, Power, X86 und weiteren Architekturen. Neben dem kommerziellen Hauptprodukt wird auch eine kostenlose kommandozeilen-basierte Lite-Version angeboten. Mit dem Source Analyzer bietet Mentor Graphics zusätzlich eine umfassende Lösung zur Analyse komplexer eingebetteter Systeme. Die Software kann mit Ein- sowie mit Mehrkernsystemen umgehen.

 

Wie Mentor Graphics schon wenige Tage zuvor angekündigt hat, unterstützt die Sourcery CodeBench nun auch die Qualcomm-Heaxgon-DSP-Architektur, die speziell für die Signalverarbeitung in Steuer- und Regelungsaufgaben ausgelegt ist. Die dafür zur Verfügung gestellte GNU-Toolchain sei die bisher erste kommerziell verfügbare für Hexagon-DSPs.

 

Die Lite-Version wurde hauptsächlich mit neuen Versionen diverser Komponenten ausgestattet. Darunter zum Beispiel GCC 4.7.2 und GDB 7.4.60. Die kommerzielle Version enthält darüber hinaus einige weitere Neuerungen, darunter:

  • Verbesserte Benutzerfreundlichkeit im Umgang mit JTAG-Verbindungen, mit der Auswahl von Zielkonfigurationen und mit der Konfiguration von Systembibliotheken

  • Erweitertes statisches Analysevermögen, um C- und C++-Fehler schon während der Programmierung zu erkennen

  • Effizienteres Debugging und Testen

  • Unterstützung von Altera Nios II, Freescale i.MX, Freescale Kinetis, Fujitsu FM3, Qualcomm Brew MP, Texas Instruments' DaVinci, OMAP, Sitara und Stellaris und viele weitere ARM-, Power-, MIPS- und X86-Bausteine

  • Verbesserte Analysen durch „Scheduling“, „Mutex locking“, Abfragen von CPU-, Prozess- und Thread-Status

  • Neue Darstellungsmöglichkeiten wie „state flow“, „scatter plot“, „analog value“ und sieben weitere Typen

  • Verbessertes System-Profiling mit dem Linux Trace Toolkit 2.0

 

Weitere Informationen sind in den Ankündigen von Mentor Graphics ([1], [2]) enthalten.