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Linux 3.1 freigegeben

Ende Oktober 2011 hat Linus Torvalds den Linux Kernel 3.1 freigegeben. Mit einer mehr als dreimonatigen Entwicklungszeit kommt der neue Kernel mit drei- bis vierwöchiger Verspätung. Dies ist auf den Einbruch bei kernel.org Ende August 2011 zurückzuführen.

 

Zu den herausragendsten Neuigkeiten zählt laut heise.de die 3D-Unterstützung für neue Grafikchips von Nvidia und Verbesserungen bei der Virtualisierung mit KVM und Xen. So lasse sich zum Beispiel für bestimmte Fermi-Grafikchips Firmware erzeugen, mit der die 3D-Funktionen einiger Fermi-GPUs nutzbar werden. Weiterhin biete die Virtualisierungs-Infrastruktur KVM nun erstmals grundlegende Funktionen, um auf Intel-Prozessoren Gastsysteme aus einem anderen Gastsystem heraus zu starten.

 

Eigentlich sollte Intels Grafikkern-Stromspartechnik RC6, mit der angeblich bis zu 6 W im Leerlauf eingespart werden können, im neuen Kernel standardmäßig aktiviert sein. Allerdings hat die Technik bei einigen Anwendern zu Problemen geführt, sodass noch weitere Entwicklungsarbeit erforderlich ist, bevor diese Technik standardmäßig implementiert und aktiviert werden kann.

 

Sicherlich auch für den Embedded-Linux-Bereich interessant ist die erstmalige Unterstützung der OpenRISC-Architektur, eine Open-Source-Prozessorarchitektur mit RISC-Befehlssatz.

 

Wie immer sind im neuen Kernel auch wieder zahlreiche neue Treiber unter anderem für WLAN, Audio und Video integriert und Optimierungen am Dateisystem Btrfs durchgeführt worden.

 

Weitere Informationen sind der Release-Mail von Linus Torvalds zu entnehmen oder einem ausführlichen Artikel auf heise.de