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Linux bekommt neues Flash Dateisystem

Linus Torvalds hat bekannt gegeben mit dem Release von Linux 2.6.34 auch zwei neue Dateisysteme zu unterstützen. Zum einem Ceph, welches für verteilte und cloud-basierte Anwendungen gedacht ist und zum anderen LogFS, welches für Flash-Speicher optimiert wurde. Somit bekommt der neue Linux Kernel hinsichtlich Speicher Technologien auch für eingebettete Systeme interessante Entwicklungen.

 

Für das in Kürze erscheinende Linux 2.6.34 Release sind zwei weitere Dateisysteme angekündigt, die neben der großen Vielzahl bereits unterstützter Dateisysteme die weitere Zukunftsfähigkeit von Linux herbeiführen sollen. Besonders im Bereich des sogenannten Cloud-Computing soll das Dateisystem Ceph bei verteilten und cloud-basierten Anwendungen helfen. Für eingebettete Systeme hingegen könnte das für Flash-Speicher optimierte LogFS interessant werden.

 

Auf der LogFS Webseite ist zu lesen, dass das Dateisystem einen skalierbaren Ansatz verfolgt und dafür entwickelt wurde das weitverbreitete JFFS2 (journaling flash filesystem 2) abzulösen. Beide Namen regen allerdings zur Verwirrung an. JFFS2 ist ein Log-strukturiertes Dateisystem und LogFS basiert primär auf der Journaling-Technik welches aber ebenfalls Log-strukturiert ist. Der größte Unterschied liegt wohl eher darin, dass JFFS2 bei großen Speichern langsamer wird und LogFS skalierbar an große und kleine Speicher angepasst werden kann.

 

Neben den neuen Dateisystemen ist auch noch eine schnellere KVM (Kernel-based Virtual Machine) Unterstützung erwähnenswert. Außerdem wird das neue Release des Kernels TTL Security Mechanismen und Unterstützung für Proxy ARP auf VLAN-Ebene, sowie asynchrone suspend/resume Möglichkeiten bieten.

 

Webseiten zum Artikel:

LogFS Projekt: http://logfs.org/logfs/

Ceph Projekt: http://ceph.newdream.net/

Ankündigung von Linus Torvalds: http://lkml.org/lkml/2010/5/16/89