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Freerunner Mobiltelefon von OpenMoko bald serienreif

Der Hauptentwickler beim OpenMoko-Projekt, Michael Lauer, hat auf dem LinuxTag einen Überblick zum Status der Linux-Plattform für Mobiltelefone und der dazugehörigen Hardware gegeben.

Das OpenMoko-Projekt bietet in Zusammenarbeit mit dem taiwanischen Hersteller FIC bereits seit einiger Zeit Entwicklermodelle eines auf Linux basierenden Mobiltelefons an. Durch das Neo-Freerunner Mobiltelefon sollen nun auch normale Benutzer die Möglichkeit bekommen, die OpenMoko-Plattform zu nutzen. Eine genaue Terminankündigung gibt es allerdings nicht, dafür aber die Aussage, das Gerät sei mittlerweile im Stadium der Massenfertigung. Allerdings existieren gerade in der Massenfertigung noch einige Probleme. Nach dem Start im Mai sei die Produktionszahl nicht zufriedenstellend gewesen. Dieser Zustand muss nun zunächst optimiert werden, damit es möglich ist, ein OpenMoko-Telefon in der Massenfertigung zu produzieren.

Das Mobiltelefon soll dann mit GSM, GPRS und auch WLAN benutzbar sein. Eine Unterstützung für UMTS ist noch nicht geplant. Dies liegt, laut Lauer, an der schwierigen Beziehbarkeit und den Preisen der UMTS-Module. Das OpenMoko-Projekt möchte auch keine proprietären Schnittstellen für solche Module einsetzten und kann daher viele Module nicht verwenden.

Laut Michael Lauer ist OpenMoko die derzeit einzige wirklich freie Mobiltelefon-Plattform. Weiterhin gibt sich Lauer sehr optimistisch, dass noch im Juni die Massenfertigung mit einer akzeptabelen Produktionsmenge starten könnte.

weitere Informationen:
- http://wiki.openmoko.org/wiki/Main_Page
- http://www.openmoko.com/

ältere News:
- http://www.embedded-linux.de/modules/news/article.php?storyid=5880