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Neue Hardware-Zertifizierung bei Canonical

Canonical hat Mitte Juli 2011 bekannt gegeben, seine Hardware-Zertifizierung zu ändern. Der Ubuntu-Spezialist möchte damit Unklarheiten über die Hardware-Kompatibilität seiner Ubuntu-Systeme aus dem Weg räumen.


Bislang wurde bei der Hardware-Zertifizierung zwischen „Ubuntu Ready“ und „Ubuntu Certified“ unterschieden. Erstere Klassifizierung bestätigt die Hardware-Kompatibilität eines Ubuntu-Releases zu einem bestimmten Zeitpunkt. Allerdings wird dabei keine Zusicherung über künftige Updates gemacht. Letztere Klassifizierung dagegen bestätigt die Hardware-Kompatibilität über die gesamte Dauer eines Ubuntu-Releases. Dies schließt die Validierung von Sicherheits- und Stable-Release-Updates mit ein.

 

Nach Umsetzung der Änderung entfällt die Klassifizierung „Ubuntu Ready“. Fortan wird es nur noch „Ubuntu Certified“ nach oben genannten Gesichtspunkten geben. Die Umsetzung erfolgt mit Veröffentlichung der Ubuntu-Version 11.10 im Oktober 2011.

 

Hinsichtlich Embedded Linux wird Ubuntu zwar von der Mehrheit der Gemeinschaft als eine „quick-'n'-dirty“-Lösung angesehen, dennoch kann sich der Einsatz einer desktop- bzw. server-optimierten Distribution beispielsweise für kurzlebige Produkte lohnen. Für Embedded Devices mit einem längerem Produktlebenszyklus und gegebenenfalls langen Wartungszyklen ist der Einsatz einer desktop- bzw. server-optimierten Distribution aber in der Regel immer nur die zweitbeste Wahl.

 

Weitere Informationen, zum Beispiel wie mit schon existierenden „Ubuntu Ready“-Zertifizierungen umgegangen wird , können im Blog von Canonical eingesehen werden.