Font Size

Cpanel

Intel Labs Forschungsprojekt zum Thema Atom-Cluster angekündigt

Die Intel Labs haben ein Forschungsvorhaben mit dem Namen FAWN (Fast Array of Wimpy Nodes) aufleben lassen. Ziel ist es, energiesparende Data Center mit Intel Atom Geräten, die über Netzwerk verbunden sind, im Cluster-Verbund aufzubauen.

 

Forscher im Intel Research Lab in Pittsburgh arbeiten an stromsparenden, auf Atom Prozessoren basierenden, Clustern für den Data Center-Gebrauch. Das Forschungsprojekt mit dem Namen FAWN wurde im Rahmen einer „Open House“-Veranstaltung veröffentlicht.

 

Weil der Energieverbrauch ein immer größeres Thema im Data Center und in der Server-Landschaft darstellt, ist es von großer Wichtigkeit in diesem Bereich an effizienteren Methoden zu forschen. Eine Idee, die mit dem FAWN Projekt verfolgt werden soll, ist es bestimmte Operationen von großen Servern auf kleine eingebettete stromsparende Geräte auszulagern. FAWN soll so den Energieverbrauch eines Date Centers um das zwei- bis dreifache reduzieren.

 

Als lokales Speichermedium besitzen die einzelnen Cluster-Geräte jeweils eine SSD (solid-state disk). Wichtige Eckpunkte für die Forschung sind Themen wie Load Balancing und das Replizieren von Daten zwischen einzelnen Knoten im Cluster. Eine weitere Hürde ist es, dass heutige Software noch nicht für solche Cluster-Umgebungen geeignet ist.

 

Die zentrale Frage die sich die Forscher von Intel stellen ist: Kann eine Umgebung aus massive parallelisierten Atom-Systemen einen guten Server abbilden? Sollte dies der Fall sein, könnte so ein Atom-basiertes Cluster eine echte preiswerte und energiesparende Alternative zu großen Serversystemen darstellen. Neben der Hardware hängt der Erfolg eines solchen Setups auch zum großen Teil von der Software ab.

 

Etwas widersprüchlich ist dieses Forschungsprojekt von Intel bezüglich Angaben des Konzerns aus der Vergangenheit. So hatte Intel in einem Bericht in der PC World angegeben, mit Atom Prozessoren nicht auf dem Servermarkt zu wollen.

 

Weitere Informationen können auf eWeek nachgelesen werden.