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Miniatur Speichermodul für Intels mobile Internetgeräte Plattform

Intel hat ein sehr kleines Flash-Speicher Modul für den kommenden "Menlow" Chipsatz angekündigt. Der Chipsatz ist speziell für auf Linux basierende mobile Internetgeräte (MIDs) gedacht. Das Modul besitzt eine Größe von 18 x 12 x 1.8 mm und wird Daten bis 4 GB, im Verbund sogar bis 16 GB, fassen können.

Das besonders kleine Speichermodul Z-P140 SSD (solid-state drive) sitzt auf einem 12 x 12 mm kleinen dual-channel PATA (IDE) Controller, der mit einem 32-bit RISC Prozessor arbeitet. Das gesamte Modul wird über 40-pins mit dem Hostboard verbunden. Durch die standardisierte PATA Schnittstelle wird es möglich, mit diesem Modul normale IDE Festplatten in fast jedem System zu ersetzen.

Es besteht die Möglichkeit bis zu 4 NAND Flash-Module über eine so genannte package-on-package (PoP) Schnittstelle zusammen zu betreiben. Jeder PATA Kanal steuert dabei zwei Speichermodule. Zur Zeit werden von Intel die NAND Flash-Module SD54B mit 2 GB und SD58B mit 4 GB Speicherkapazität unterstützt. Für Lesezugriffe gibt der Hersteller eine Geschwindigkeit von 40 MB/s an. Ein Schreibzugriff ist mit 30 MB/s etwas langsamer. Der Stromverbrauch im aktiven Zustand beträgt 300 mW. Im "schlafenden" Modus verbraucht das Gerät nur 1,1 mW. Als Kennzahl für die Zuverlässigkeit gibt der Hersteller die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (MTBF) mit 2,5 Millionen Stunden an.

Der Menlow Chipsatz wurde von Intel im April 2007 in Beijing angekündigt. Dieser Chipsatz wurde speziell für auf Linux basierende mobile Internetgeräte entworfen. Er enthält einen "Siverthorne" Prozessor und eine "Poulsbo" Chip, jeweils von Intel, als North- und Southbridge.

Das Speichermodul soll Anfang 2008 bei Intel verfügbar sein.

Weiterführende Informationen:
- http://www.intel.com/