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MIPS Prozessor von Wintegra bekommt LinuxLink-Unterstützung

Das Unternehmen Timesys hat angekündigt, mit der LinuxLink Entwicklungsumgebung für individuelle Embedded Linux-Produkte,ab sofort auch die Netzwerk-Prozessoren von Wintegra unterstützen zu wollen.

 

Der mit einem doppelten Kern ausgestattete MIPS 34K WinPath3 IP-Prozessor ist speziell für 2G, 3G und 4G Netze sowie Wireless Base Stations gedacht. Damit wird Timesys die Unterstützung der WinPath2 Prozessoren mit WinPath3 fortsetzen. LinuxLink soll darüber hinaus auch bei der Migration aktueller Applikationen von WinPath2 zu WinPath3-Prozessoren helfen. Der Prozessor soll sowohl das Basisband-Protokoll verarbeiten als auch parallel dazu auf einer höheren Ebene die Netzwerk-Protokolle. Dies schafft die Möglichkeit Entwicklungskosten und den Energieverbrauch zu senken. Neben den zwei MIPS 34K Kernen besitzt der Prozessor einen 20Gbps Packet-Classifier und soll dadurch fünf mal schneller sein als das Vorgängermodell. Der Energieverbrauch soll um 70 Prozent gegenüber gewöhnlichen Multikern-Lösungen reduziert worden sein.

 

Weiterhin wird eine Hardware-Beschleunigung für GSM, HSPA+, WiMAX und LTE verwendet, aber auch ältere Schnittstellen wie TDM und UTOPIA werden unterstützt. Dafür kann WinPath3 bis zu 16 Gigabit Ethernet-Schnittstellen und 72 Fast Ethernet-Schnittstellen verarbeiten. Neben PCI Express werden auch mehrere Serial RapidIO (SRIO) Schnittstellen verwendet.

 

Abonennten des LinuxLink für WinPath Entwicklungs-Service bekommen eine GNU-basierten Toolchain mit uClibc und glibc Bibliotheken. Jeweils auf das MIPS32R2 Instruction-Set optimiert. Das erste Release basiert auf einem 2.6.29 Linux Kernel, welcher ebenfalls Treiber für das Reference Board und dessen Pheripherie integriert hat.

 

LinuxLink mit WinPath3 Unterstützung ist ab sofort bei Timesys erhältlich.