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Pyxos FT-Feldbus nun mit Linux Support

Das kostengünstige und hochperformante Feldbussystem der Firma Echelon [http://www.echelon.com/products/pyxos/ ] kann nun auch unter Linux benutzt werden. Möglich macht dies die Portierung der Standard Pyxos FT-API durch die emlix GmbH. Das System wurde vergangene Woche auf der LONworld Konferenz in Amsterdam erstmalig in einer Demo vorgeführt.

Das Pyxos FT-Feldbussystem ermöglicht die Vernetzung von Geräten und Anlagen in Bereichen mit besonderen Anforderungen an Robustheit, niedrigen Stromverbrauch, platzsparenden, unkomplizierten Einbau und günstigen Anschaffungskosten.

Technisch bildet der Pyxos-Chip die Basis eines Pyxos FT-Netzwerks. Er enthält eine Implementierung des gesamten Pyxos-Protokolls und verwaltet selbstständig die Kommunikation im Netzwerk. Protokollseitig wird das Master/Slave-Prinzip angewandt. Ein Master, Pyxos Pilot genannt, kontrolliert die Kommunikation mit maximal 32 Slaves, den Pyxos Points. Dabei kommunizieren die Points nicht direkt miteinander, sondern über den Pilot. In beiden Geräten kommt allerdings derselbe Chip zum Einsatz. Dieser kann sowohl Master- als auch Slave-Funktionalität annehmen.

Pyxos-Chips lassen sich durch ihre sehr geringe Größe in fast alle Geräte integrieren. Ein weiterer Vorteil eines Pyxos-Netzwerks ist seine Selbstorganisation. Die Initialisierung der Geräte kann oftmals ohne Benutzerinteraktion erfolgen. LONWORKS-Netzwerke ermöglichen darüber hinaus die Kopplung verschiedener Pyxos FT-Netzwerke.

Besondere Eigenschaften der Pyxos FT-Plattform sind ein portabler ANSI C Code, ein Reichweite bis zu 400m (Topologie bedingt), Geschwindigkeit mit einer Bitrate von bis zu 312,5 kbps und Kommunikationszuverlässigkeit durch CRC Check und erneutes Senden von Paketen bis eintreffen einer Empfangsbestätigung.

Durch die Portierung der Pyxos FT-API auf Linux hat die emlix GmbH unter anderem die Steuerung eines Pyxos-Netzwerks über eine grafische Benutzeroberfläche ermöglicht. Das COBRA 5329 Linux Board Support Package in der Professional Edition von emlix dient der Portierung als Basis. Das Unternehmen nennt als besonderen Vorteil der Linux-Portierung die Benutzung der generischen SPI-Schnittstelle (Serial Peripheral Interface) unter Linux. Dadurch ist die API auch leicht auf andere Linux-Plattformen portierbar.

Mehr Informationen zu diesem Thema können unter [http://www.emlix.com/app-pyxos.html ] eingesehen werden.