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Yamaha verwendet Linux auf Pianos

Das Unternehmen Yamaha verwendet nun unter anderem Embedded Linux auf seinen Pianos. Die Erweiterung "player piano" enthält ab "Disklavier Mark IV"-Firmware in Version 3.0 ein MontaVista Linux, welches neue Schnittstellen bereitstellt, Aufnahmen ermöglicht und web-basierte Dienste anbietet.

Die MontaVista Linux-Distribution 3.1 mit der Kernel-Version 2.4.20 läuft auf einem 333MHz AMD Geode Prozessor. Das System verfügt über 250MB Arbeitsspeicher, eine 80GB Festplatte und I/O-Hardware wie Ethernet, WiFi, USB-Schnittstellen, serielle Schnittstellen, Audio I/O und vieles mehr.

Das Linux-System bietet sowohl web-basierte als auch Client/Server-Dienste zur Bedienung des Pianos an. Des Weiteren besteht die Möglichkeit der akustischen Aufnahme, Bearbeitung und des Abspielens von Audio-Dateien.

Weiterhin stehen dem Benutzer drei verschiedene Schnittstellen zur Verfügung: ein Touchpanel auf dem das Disklavier Media Center (DMC) läuft, eine Fernbedienung (Pocket Remote Controller, PRC) und ein Tablet PC, der über WiFi an das System angebunden ist. Die Fernbedienung basiert auf einem Sharp Zaurus System, welches ebenfalls unter Linux läuft. Der Tablet PC, auch eine Embedded Linux-Lösung, ist von Hitachi.

Dies ist der erste Versuch von Yamaha, Linux in ihren Produkten einzusetzen. Das Yamaha Management hat bereits angekündigt, aufgrund guter Erfahrungen, weiterhin Linux auf seinen Geräten einzusetzen. Die Version 3.0 der Firmware ist ab sofort erhältlich.

Weitere Informationen:
- http://www.yamaha.com/