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AllSeen Alliance und Open Connectivity Foundation werden zusammengelegt

Am 10. Oktober 2016 hat die Open Connectivity Foundation (OCF) die Zusammenarbeit mit der AllSeen Alliance bekannt gegeben. Zukünftig werden unter dem Namen und der Satzung der OCF die Aktivitäten der AllSeen Alliance mit denen der OCF zusammengeführt, um die Interoperabilität zwischen vernetzten Geräten des Internets der Dinge (IoT) zu verbessern.

Dazu wird die neu zusammengelegte Gruppe bei den Open Source Projekten IoTivity und AllJoyn sowie bei zukünftigen OCF-Spezifikationen zusammenarbeiten. Ziel ist eine IoTivity-Implementation, die die Vorteile beider Ansätze in einer Lösung vereint. Geräte, die aktuell mit AllJoyn- oder IoTivity-Lösungen laufen sollen unter sich und rückwärts kompatibel sein. Unternehmen, die bereits an IoT-Produkten auf Basis einer der Technologien arbeiten, soll damit versichert werden, dass ihre Geräte auch mit dem zukünftigen IoT-Standard kompatibel sind.

Für den Zusammenschluss bringt die AllSeen Alliance unter anderem die AllJoyn-Technologie sowie zahlreiche AllJoyn-zertifizierte Produkte mit. Die OCF bringt dagegen unter anderem formale IoT-Standards mit ihrer Expertise über mehrere vertikale Märkte sowie der im IoTivity-Framework implementierten Cloud-native Architektur mit.

Der erweiterte OCF-Vorstand wird von Führungskräften namhafter Unternehmen zusammengestellt, darunter AB Electrolux, Arcelik A.S., ARRIS International plc, CableLabs, Canon Inc., Cisco Systems Inc., GE Digital, Haier, Intel, LG Electronics, Microsoft, Qualcomm, Samsung Electronics und Technicolor SA.

Weitere Informationen können der offiziellen Ankündigung sowie der Webseite der OCF entnommen werden.