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OpenSwitch wird Projekt der Linux Foundation

Am 1. Juni 2016 hat die Linux Foundation angekündigt, das Projekt OpenSwitch zu hosten. OpenSwitch ist ein quelloffenes, Linux-basiertes Netzwerkbetriebssystem, das Industrie-geeignete Switches diverser Hersteller betreiben können soll.

Voranging soll mithilfe des Projekts eine freie Alternative für proprietäre Switch-Betriebssysteme zur Verfügung gestellt werden. OpenSwitch soll viele Verwaltungsmöglichkeiten zur vollständigen Netzwerkkontrolle bieten und auch mit Verwaltungswerkzeugen wie Ansible und OpenStack zusammenarbeiten können. Es soll sich darüber hinaus mit zahlreichen anderen quelloffenen Technologien integrieren lassen wie Broadcom Broadview, Grommit, LLDPD, P4, OpenVSwitch und Quagga. Optional soll sogar der quelloffene L2/L3-Stack von SnapRoute eingebunden werden können.

Eine offizielle Version von OpenSwitch wurde bisher noch nicht veröffentlicht, aber es stehen mehrere Vorabversionen als freier Download zur Verfügung. Bisher wird Hardware unterstützt, die auf dem Open Network Install Environment (ONIE) basiert. OpenSwitch kann aber auch auf einer virtuellen Maschine ausgeführt werden, was insbesondere für Tests und Demos hilfreich sein kann.

Zu den Gründungsmitgliedern des Projekts gehören Barefoot Networks, Broadcom, Cavium, Edgecore Networks, Extreme Networks, Hewlett Packard Enterprise, LinkedIn, Marvell, Mellanox Technologies, Nephos, P4.org, Quattro Networks und SnapRoute. Eine Beteiligung durch weitere Unternehmen und Entwickler wird gern gesehen.

Weitere Informationen sind in der Ankündigung der Linux Foundation sowie auf der OpenSwitch-Webseite zu finden.