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Linux Foundation gründet OpenChain-Arbeitsgruppe

Die Linux Foundation hat am 5. Oktober 2015 die Gründung der OpenChain-Arbeitsgruppe bekannt gegeben, um Konzepte in der Software Supply Chain zu standardisieren.

Die neue Arbeitsgruppe soll einen gemeinschaftlichen Beitrag zur Standardisierung bisheriger bewährter Vorgehensweisen für offene Software-Compliance leisten. Dadurch sollen Kosten und Mehraufwände sowie Reibungspunkte in der Software Supply Chain reduziert werden. Zu den Gründungsmitgliedern der Arbeitsgruppe zählen ARM, Qualcomm, Samsung, SanDisk und Wind River.

Die OpenChain-Arbeitsgruppe will einen grundlegenden Prozess bereitstellen, den Unternehmen und Entwickler an ihre Bedürfnisse anpassen können. Zunächst sollen dafür Leitfäden bereitgestellt werden, mit deren Hilfe Compliance-Software überprüft und entwickelt werden kann. Bisherige bewährte Praktiken im Linux-Ökosystem wie Debian oder kompatible Formate zum Software Package Data Exchange (SPDX) Standard sollen dafür wirksam eingesetzt werden. So hilft der SPDX-Standard beispielsweise bei der Compliance freier und quelloffener Softwarelizenzen durch Standardisierungen beim Lizenzaustausch in der Software Supply Chain.

Weitere Informationen können der Ankündigung entnommen werden. Darüber hinaus finden sich weitere Details im Wiki der Linux Foundation.