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Linux Foundation kündigt Projekt zu Echtzeit-Linux an

Die Linux Foundation hat am 5. Oktober 2015 ein neues Projekt angekündigt, um Echtzeit-Linux weiter voranzutreiben. Das so genannte Real-Time Linux (RTL) Collaborative Project bringt dazu führende Industriepartner und Experten zusammen.

Das Projekt wurde von zahlreichen Unternehmen ins Leben gerufen. Darunter befinden sich zum Beispiel das Platin-Mitglied Google, die Gold-Mitglieder National Instruments, OSADL, Texas Instruments sowie die Silber-Mitglieder Altera, ARM, Intel und IBM. Darüber hinaus wird Thomas Gleixner, der seit langem die Bemühungen um den RTL-Zweig des Linux-Kernels vorantreibt, zum Linux Foundation Fellow ernannt. Dadurch wird er sich zukünftig noch intensiver der RTL-Entwicklung widmen können.

Das RTL Collaborative Project möchte sich auf das Upstreamen von kritischem Code fokussieren, der anschließend geprüft und schließlich in den Mainline-Linux-Kernel übertragen werden soll. Die Industrie soll dadurch Millionen von Dollar für Forschung und Entwicklung sparen können. Zudem soll die Codequalität durch die robuste Test-Infrastruktur für Upstream-Kernel erhöht werden. Neben Tests und Dokumentation soll quartalsweise ein Code-Review durchgeführt werden. Zweimal im Jahr soll zudem ein Treffen auf der Embedded Linux Conference stattfinden.

Weitere Informationen sind in der Ankündigung und auf der Projektseite der Linux Foundation zu finden.