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Open Invention Network vergrößert Paketbestand

Das Open Invention Network (OIN) hat am 4. Mai 2017 die Vergrößerung seines Portfolios angekündigt. Damit dehnt das OIN seine Definition des Linux-Systems aus und nimmt zahlreiche neue Pakete auf, um sie vor Patentstreitigkeiten zu schützen.

Das OIN wurde im Jahr 2005 als ein Industriekonsortium gegründet. Dieses hat sich dem Schutz von GNU/Linux verschrieben, indem es Patente erwirbt und diese solchen Personen und Unternehmen frei zur Verfügung stellt, die sich verpflichten keine Patentansprüche gegen das Linux-System zu erheben. Inzwischen hat das OIN die Definition des Linux-Systems aber um Open Source Systeme und Middleware erweitert. Dadurch soll der industrielle Einsatz von Linux in Bereichen wie Finanzen, Automotive, Telekommunikation und Internet der Dinge besser geschützt werden.

Laut Angaben des OIN wurden nun 395 neue Pakete aufgenommen, darunter Android, Apache, Ansible, GNOME, KDE, Kubernetes, Nagios, ChromeOS, Container und andere. Darüber hinaus hält das OIN über 1200 Patente und zählt mehr als 2100 Mitglieder. Interessierte können sich direkt über www.j-oin.net der Community anschließen.

Weitere Informationen können der Ankündigung des OIN entnommen werden.