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Linux Foundation hostet DPDK-Projekt

Am 3. April 2017 hat die Linux Foundation bekannt gegeben, zukünftig das DPDK-Projekt zu hosten. DPDK steht für Data Plane Development Kit. Es handelt sich dabei um eine Sammlung an Bibliotheken, mit denen Packet Processing Workloads auf diversen CPU-Architekturen beschleunigt werden können.

 An dem Projekt sind zahlreiche Unternehmen aus den Branchen Telekommunikation, Netzwerk- und Cloud-Infrastruktur sowie Hardware vertreten. Darunter ARM, AT&T, Cavium, Intel, Mellanox, NXP, Red Hat und ZTE als Gold-Mitglied, 6WIND, Atomic Rules, Huawei, Spirent, und Wind River als Silber-Mitglieder sowie Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST), University of Limerick, University of Massachusetts Lowel und Tsinghua University als weitere assoziierte Mitglieder.

DPDK wurde 2010 von Intel gegründet. 2013 richtete 6WIND die Open Source Community auf DPDK.org ein. Seither ist das Projekt stetig gewachsen und kann 10 große Releases vorweisen. Darin enthalten sind mehr als 400 individuelle Beiträge aus 70 verschiedenen Organisationen. Außerdem bauen inzwischen mehr als 20 Open Source Projekte auf DPDK-Bibliotheken wie beispielsweise MoonGen, mTCP, Ostinato, Lagopus, Fast Data (FD.io), Open vSwitch, OPNFV, OpenStack und weitere.

Details sind in der Ankündigung der Linux Foundation zu finden.