Eine mögliche Versicherung soll die Kosten decken, die durch eine mögliche Verletzung von Lizenzen, Urheber- und Patentrechten auf Unternehmen zukommen könnten.
Vergangenes Jahr hat OSRM eine Studie durchgeführt, die zu dem Ergebnis kam, dass der Linux-Kernel gegen 283 US-Patente verstoßen könnte.
John St. Clair, COO von OSRM, verhandelt laut CNET zur Zeit mit dem Versicherungsunternehmen Lloyds, das angeblich in wenigen Monaten eine Versicherung für Open-Source-Anwender herausbringen will. Von Lloyds wurde dies allerdings noch nicht bestätigt. Die Versicherung soll alle Linux-Distributionen mit ihren Grundfunktionen abdecken, dazu populäre Anwendungen - zunächst der LAMP-Stack (Linux, Apache, MySQL, PHP), später eventuell weitere.
Laut St. Clair trägt Open-Source-Software kein größeres Risiko in sich, gegen Copyright oder Patente zu verstoßen, als proprietäre Software. Der Unterschied sei lediglich, dass es bei proprietärer Software einen einzelnen Hersteller gebe, der dafür verantwortlich gemacht werden könne, bei freier Software jedoch nicht.
http://news.com.com/Lloyds+may+offer+open-source+indemnity/2100-7344_3-5833077.html
http://news.zdnet.co.uk/business/legal/0,39020651,39213291,00.htm
http://www.osriskmanagement.com/
16.08.2005 17:17 (mn)







