Ismaning, 15. Februar 2010 - Wind River hat seine Embedded- Virtualisierungslösung für Single- und Multicore-Prozessoren aktualisiert und stellt Hypervisor 1.1 vor. Wind River Hypervisor unterstützt eine Vielzahl verschiedener Prozessorarchitekturen, jetzt auch die neuesten Intel-Nehalem-Prozessoren, und erweitert die Kommunikation zwischen Virtual Machines. Version 1.1 ist an die aktuellen Versionen von Wind River VxWorks und Wind River Linux angepasst und kompatibel mit weiteren Betriebssystemen. Durch die Integration mit der neuesten Version von Wind River On-Chip-Debugging können Entwickler jetzt auch virtuelle Boards debuggen.
Wind River Hypervisor ist ein Typ-1 Embedded Hypervisor mit geringem Footprint und minimaler Latenzzeit für den Device-Zugriff, der höchste Ansprüche an Determinismus und Performance erfüllt. Die Virtualisierungslösung erleichtert Kunden die Konsolidierung von Systemen und die Einführung von Virtualisierungs- und Multicore-Technologien in Embedded Devices.
Version 1.1 unterstützt die neuesten Microarchitecture-basierten Intel Nehalem Prozessoren, darunter Xeon 5500 sowie die Multicore-Prozessoren Core i5 und Core i7, die erweiterte Hardware-Virtualisierungsfunktionen liefern. Im Laufe des Jahres sollen weitere Prozessor-Architekturen hinzu kommen, unter anderem Freescale QorlQ.
Die Kommunikation zwischen Virtual Machines wird dank MIPC-Unterstützung (Multicore/Multi-OS Interprocess Communication) sowie seriellen und virtuellen Netzwerk-Ports erweitert. Hypervisor 1.1 lässt sich mit der neuen Version 3.2 von Wind River On-Chip Debugging für die Entwicklung von Multicore, Multi-OS und virtualisierten Umgebungen kombinieren, wodurch Entwickler hochkomplexe Probleme wie Deadlocks, Memory-Korruption und Core-Synchronisation lösen können.
Wind River Hypervisor löst die Probleme, die bisher bei der Entwicklung von Consumer Devices oder anderen Geräten mit mehreren Betriebssystemen bestanden. Bei der Integration unterschiedlicher Systeme, Single Boards und Singlecore-CPUs in einem Gerät besteht die Gefahr, dass diese sich gegenseitig beeinträchtigen. Mit Wind River Hypervisor brauchen Entwickler nur noch ein Board oder eine CPU, wo bisher mehrere nötig waren, und profitieren gleichzeitig von mehr Prozessorleistung bei geringerem Energieverbrauch.







