Wind River bringt mit Wind River Hypervisor einen Hochleistungs-Typ-1-Hypervisor für Virtualisierung auf Single- und Multicore-Prozessoren auf den Markt. Die Lösung ist an die Wind River-Betriebssysteme VxWorks und Wind River Linux angepasst und unterstützt weitere handelsübliche Betriebssysteme; die Eclipse-basierte Entwicklungsumgebung Wind River Workbench wurde um spezielle Funktionen für die Entwicklung von Software erweitert, die auf Wind River Hypervisor laufen soll. Zu den wesentlichen Funktionalitäten von Wind River Hypervisor gehört die Unterstützung für verschiedene Single- und Multicore-Prozessoren. Die einzelnen Betriebssystem-Instanzen, die sich auch einzeln starten, stoppen und neu laden lassen, und die CPU-Cores sind gegeneinander abgeschirmt. Bei der Implementierung von Wind River Hypervisor wurde besonderes Augenmerk auf die kritischen Faktoren Durchsatz, Latenz, Determinismus und minimaler Speicherbedarf gelegt.
Virtualisierung mittels eines Hypervisors ermöglicht neuartige Geräte-Designs unter Weiterverwendung von älteren Betriebssystemen und Anwendungen auf neuerer Hardware, die usprünglich nicht von Betriebssystem bzw. der Applikation unterstützt werden, den Betrieb mehrerer unterschiedlicher Betriebssysteme auf einem Gerät und eine einfachere Gerätezertifizierung durch die Trennung von sicherheitskritischen und nicht kritischen Programmen. Kosteneinsparungen lassen sich durch die Nutzung mehrerer virtueller Betriebssystemumgebungen auf einer Multicore-CPU statt der Nutzung mehrerer Singlecore-CPUs realisieren. Eingesetzt werden Hypervisor-gestützte Virtualisierungskonzepte bei der Entwicklung von Gerätesoftware für die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrt, für Industriesteuerungen, Netzwerkkomponenten und Consumer-Produkte.
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