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SCO: Linux-Code in Unixware?

SCO hat unter Umständen gegen die Lizenzbestimmungen der GPL verstoßen. Wie in Medienberichten zu lesen ist, habe SCO Teile des Linux-Kernels in den eigenen Kernel eingebunden.


Laut Groklaw wird in einem Dokument, das der Seite vorliegt (http://www.groklaw.net/pdf/IBM-Depo-Hughes.pdf)bestätigt, was sich seit geraumer Zeit als Gerücht hält: SCO habe selbst Linux-Passagen in den proprietären Kernel von Unixware eingebunden. Laut Groklaw hatte das Unternehmen für das »Linux Kernel Personality«-Projekt (LKP) zwischen 2001 und 2003 ganze Funktionen des Linux-Kernels übernommen.

Wenn dies der Fall ist, dann würde SCO gegen die GPL verstoßen und sich strafbar machen, denn Unixware wäre unter einer proprietären Lizenz veröffentlicht worden. Ein Kommentator auf Groklaw hat allerdings recht, wenn er darauf hinweist, dass es unklar sei, wie Unixware den Linux-Code einsetze und ob dies eine abgeleitete Arbeit darstelle und somit die GPL wirklich verletze.

http://www.groklaw.net/article.php?story=20050809082902461


10.08.2005 14:09 (mn)