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Enea vertreibt Entwicklungsplattform für NetLogic auf MIPS

Das Unternehmen Enea hat eine Entwicklungsplattform zusammen mit einem Software Development Kit (SDK) von NetLogic Microsystems für die MIPS Architektur veröffentlicht. Es soll einen intuitiven und erweiterbaren Einstieg in die Entwicklung ermöglichen. Enthalten sind sowohl grafische Konfigurationsprogramme, Build- als auch Debug-Tools.

 

Kunden von NetLogic, die die MIPS-basierten Prozessoren XLP, XLR und XLS verwenden, bekommen dieses Angebot von Enea kostenfrei. Das gemeinsame Entwicklungsbündel basiert auf dem Enea Linux Project Framework (ELPF) und dem NetLogic SDK. Das ELPF lässt sich in Eclipse einbinden.

 

Zu der Entwicklungsplattform gehört ebenfalls das Enea Optima IDE, welches eine Reihe von System- und Application-Debugging und Profiling Tools anbietet. Neben diesen spezielleren Tools existiert auch ein Editor, ein Navigator und eine Projektmanagement-Oberfläche.

 

Die IDE unterstützt native-MIPS und cross-x86 Tool Chains basierend auf dem GNU Standard. Es kann sowohl 32-bit als auch 64-bit Binärcode generiert werden. Weiterhin besitzt die IDE Optimierungen für Multi-Kern und Multi-Thread Architekturen.

 

Im Debugging-Bereich können die bekannten Debugger GDB und EJTAG verwendet werden. Um simultanes Debuggen von mehreren Theards und Kernen zu ermöglichen, wurde die Software erweitert. Eine auf Eclipse basierende GUI erleichtert dabei die Übersicht.

 

Um die Leistung einer Software besser untersuchen zu können oder einen Flaschenhals aufzudecken, stehen sogenannte Profiling-Tools zur Verfügung. Der Profiler läuft auf einer eigenen vCPU und kann so das Verhalten von anderen vCPUs messen und kontrollieren.

 

Das Unternehmen Enea ist ein „Associate Member“ der Eclipse Foundation und verwendet Eclipse C/C++ Tools seit 2003 in ihren Produkten. Weitere Informationen zum SDK von NetLogic können hier gefunden werden. Eneas IDE Optima wird auf dieser Webseite vorgestellt.